Normalerweise werden
freie Radikale im Körper durch körpereigene Schutzmechanismen reguliert, so dass im optimalen Fall ein Gleichgewicht zwischen Radikalen und Antioxidanzien herrscht. Sind im Körper jedoch zu viele freie Radikale entstanden, spricht man von oxidativem Stress.
Bei der Entstehung von oxidativem Stress sind drei Faktoren wesentlich:
1. Höhere Zufuhr von freien Radikalen:
Dem Körper werden in erhöhter Konzentration freie Radikale oder Stoffe, die leicht freie Radikale bilden, von außen zugeführt. Beispiel Rauchen oder fettreiche Ernährung!
2. Vermehrte Produktion von Radikalen:
Durch viele Krankheiten werden vermehrt Sauerstoffradikale gebildet. Hierzu gehören Entzündungen, Diabetes, Asthma und verschiedene Allergien. Es kann aber auch durch UV-Strahlung oder Sport zu einer erhöhten Bildung von Radikalen kommen.
3. Geringer Abbau von Radikalen
Besonders im Alter sind die körpereigenen Schutzmechanismen zur Radikalabwehr abgeschwächt, so dass eine höhere Anzahl an freien Radikalen im Köper verbleibt. Insbesondere führt eine Mangelernährung (wenig Vitamine) zu einem verminderten Radikalabbau.